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Mittwoch, 7. November 2012

Was mich beschäftigt & erfreut


Ich muss einfach mal für mich selber aufschreiben, was mich momentan beschäftigt und was mich erfreut:

Beschäftigt:

  • Winter und dunkel
    • Es existiert momentan einfach kein Leben neben der Arbeit oder dem abendlichen zu Hause sein. Ich kann mir nich die Lilo schnappen und abends durchn Kiez heizen, denn es ist kalt und dunkel wie in nem Kuharsch.
  • Leberwerte
    • Meine Leberwerte (Gamma GT) sind jetzt seit einem Jahr schlecht. Entweder vom Suff von früher und oder vom guten Essen und null Sport.
  • Mieses Körpergefühl
    • Dank null Sport fühl ich mich unwohl in meinem Fleisch. Schnell aus der Puste, schwitzen beim und nach dem Essen. Magenprobleme bei kleinsten Abnormitäten. Mein Gewicht stagniert bei 84Kg aber die Plauze wächst.
  • ewiges Renten & Lebensversicherungsthema
    • Seit knapp einem Monat beschäftige ich mich mit dem Thema Zusatzrente und Lebensversicherung. Plötzlich geht es nicht mehr nur um mich, sondern ich muss auch dafür Sorgen, dass es meiner Frau und meiner Tochter gut geht, wenn ich gestorben bin. Und siehe da ich muss mich zum 1ten Mal in meinem Leben mit meinem Tod und vor allem meiner Lebenserwartung beschäftigen. Und dann schau ich auf die Rentenangebote und sehe ich muss noch 35 Jahre arbeiten. 35 * 225 Arbeitstage pro Jahr = 7875 mal muss ich noch aufstehen mit mit der Sbahn durch Berlin fahren und 8h an meinem Rechner und im Konferenzraum sitzen... puh, ich fang schonmal mit Strichliste an.
  • Jemeinsam vor mir herschieben
    • Mein Projekt Jemeinsam das Real Life Social Network, ist jetzt 8 Monate alt und es stagniert, ich habe 50 Features und Bugs die behoben und umgesetzt werden wollen aber ich hab seit nem Monat jarnix dran gemacht ;( Und dann ist da noch die Spackeriade, auf der ich einen Talk über Jemeinsam und Post Privacy halten will. Vor 3 Wochen wollte ich den schon fertig haben und bis jetzt ist noch keine einzige Folie beschriftet.
  • Stottern schlimmer jeworden
    • Irgendwie ist in den letzten Wochen mein Stottern schlimmer geworden. Gut ich weiß ich hab da so meine Phasen, aber momentan nervts. Und dann noch der Talk in 10 Tagen.
  • Kochkreativität leidet
    • Kochen, meine Leidenschaft ist im letzten halben Jahr irgendwie nicht mehr so wie früher. Früher hatte ich einfach mal stundenlang Zeit zu machen was ich wollte. Fotos machen,  rumprobieren und dann spät essen. Jetzt komm ich um sieben nach Hause und will & muss schnell Kochen damit noch Zeit für Lilo da ist. Ich glaub ich koche nur noch kreativ am Wochenende wenn ich bock hab und für unter der Woche bring ich meiner Frau das Kochen bei ;)
  • Wohnung
    • Unsere Wohnung is geil, aber trotz 95qm einfach zu klein für uns 3. Ich liebe den Blick über Berlin aus der Fensterfront der Wohnküche und den Sonnenaufgang und den Blick über die Partymeile vorm Balkon. Aber die Frau fühlt sich in der Gegend nicht mehr wohl und Lilo kann man hier später auch nich alleine raus lassen. Wir wollen umziehen, aber suchen einfach nichts. Dann ist der Wohnungsmarkt so frustrierend teuer, das man garnicht schauen will, denn wir wollen Parterre mit Wohnküche und Terasse mit Garten mitten in Berlin ;)
  • Elternzeit
    • Eigentlich stehen mir 2 Monate Elternzeit zu und die würden wir gerne nehmen. Aber das ist alles so kompliziert. Ich will auf Arbeit mehr Verantwortung übernehmen, wir wollen umziehen und eigentlich wollten wir die Elternzeit durch Asien reisen.
Erfreut:

  • Dino
    • Seit jetzt fast schon 1.5 Jahren bin ich nicht mehr alleine. Gut alleine war ich noch nie, aber jetzt bin ich auch im Inneren nicht mehr alleine. Ich freue mich jeden Tag aufs neue meine zweite Seele, mein zweites Humorzentrum und den Brennstoff meiner Liebe zu sehen. Diese Vertrautheit ist auf einem unglaublichen Level angekommen, so dass ich selbst ihre Macken, die Eifersucht und ihr kleines Zähnefletschen total süß finde ;)
  • Lilo
    • Eigentlich brauche ich nichts mehr als ein Lächeln meiner Tochter, ein Zungenschlecker von ihr auf meinem Arm um all die Punkte von Oben vergessen zu machen ;)
Muttis 63ter Vor der Torte wird kräftig von Papas Arm jenascht Lilo & Papa haben sich schick jemacht & sind aufm weg zu Omas Jeburtstag Napping at W33 Die Mütze vom @lilobert trug schon der Papa als er noch so süß war wie sie Bei Papa aufm Arm macht sogar Einkaufen Spass Lilo Lilo krault mir seit neuestem immer ganz liebevoll den Bart Müde? Unschuldig im Münster Schlaf Lilo schlaf Spezialwickelung im Flugzeugklo Unsere schrecklich nette Familie <3 Lilos einschlafposition Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Familienostseeurlaub 2012 Kommste nach Hause geht dir das Herz auf <3 habse mir jeschnappt & loof mit ihr durchn kiez Lilo & Schtief Time ... wir fahrn dann mal jemeinsam durchn friedrichshain ;) Lilo pennt Papa twitter Lilo Papa & die große Bank Liloface Liloface zum Pfingstmontag

Und beide zusammen dann <3<3

Balkonparty mit Lilo

Mehr Bilder gibs hier
http://www.flickr.com/photos/lischke/sets/72157629657445998/


Mittwoch, 15. Oktober 2008

Mein erstes online Tagebuch / i Invented blogging

Ich habe 1996 eigentlich das Blog erfunden. Damals habe ich mir HTML beigebracht und habe auf meiner ersten Homepage unter anderem eine onlineTagebuch geführt.

jetzt sind mir die ersten Einträge wieder unter die Finger gekommen und ich muss sie einfach im Netz konservieren.

So wie auf dem screenshot sah die Seite damals aus und hier sind die Einträge aufbereitet.

schteif.blogspot.com/search/label/onlineTagebuch

Für evtl. Verwundertheit über den Inhalt entschuldige ich mich schon einmal. Ich hab mir auch an den Kopf gefasst, was ich da vor 12 Jahren geschrieben habe.....

Freitag, 21. Dezember 2001

Winterein- und Wasserrohrburc(Freitag 21 12 2001)

Winterein- und Wasserrohrburch

Heute morgen klang Berlin ganz anders, es war so dumpf, so gedaempft..... der Schnee bedeckte die Strassen und lies keinen Ton durch ihn dringen. Der Wind nagut, der war nicht nett, hatt sich mit mir geneckt, solch ein Endeffekt :-)
Ok der schoenen Worte genug zum Wintereinbruch, Stunden zurueck hatten wir den Wasserrohrbruch. Das Rohr hatte kein Bock mehr und ist einfach geplatzt. Besser waere vielleicht mitten im Raume gewesen doch nein, diese kleine nichtwesen, ists in der Decke gewesen. So gegen 7 meisselten sich dann die Digger durch unsere Decke, saegten das Rohr ab und ich schlief ein. 2 Stunden Kurzschlaf, das wars.

Points 87

Donnerstag, 20. Dezember 2001

Donnerstag 20 12 2001

Was macht man nur mit so einem Tag, er beginnt 18 Uhr und von der Weihnachtsfeier gestern im icafe war jetzt auch nichts mehr zu spueren. War ja auch nich so spektaklulaer......nagut.... bis auf die krasse Kerstin :-)
Die erste Stunde hab ich mittlerweile mit ner apache und php installation rumbekommen, vielleicht sollte ich ja gleich mal ins SEZ gehen und ein paar Bahnen ziehen. Moment da faellt mir was ein, bald ist doch der heilige Abend und da schenkt man sich ja was ......hmmm...... was schenkt man sich? was schenke ich?..................ich glaub ich geh doch erstmal ne Runde schwimmen, vielleicht faellts mir ja dann ein :-) also bis gleich

So, frisch geschwommen hab ich jetzt schon 4 Stunden rum vom Tag, doch irgendwie als ich die obigen Zeilen gerade las, faellt mir auf das ich vergessen habe an die Geschenke zu denken. hmmm........Ich habs, mein Magen ist noch relativ leer, ich geh Fruehstuecken und denk dabei ueber die Geschenke nach :-) also bis gleich......



Points 62

Montag, 17. Dezember 2001

joj(mONTAG 17 12 2001)

jojo

Das Wochenende ist vorbei, alle sitzen schon laengst nicht mehr in den Zuegen und ich spann mal wieder ein bisschen aus. Die volle Packung mit Uni, Arbeit, Schwimmen, Kunstlicht und Essen.........
Eins davon pick ich mir heute, aber auch nur um hier so langsam mal ein Kochbuch in die Wege zu Leiten :-) *wolltschonimmermaleinbuchschreiben*

Vorher jedoch schlenderte ich durch den Kaisers, traellerte irgendwas um bloss nicht an das "was gibt es heute?" zu denken. Intuition ist das Stichwort und schwupps war das Wunder der Modernen Landwirtschaft dabei, geschaelte, gekochte Kartoffeln aus der Dose.....ja ich steh auf modern. Kartoffeln, Kartoffeln und ??? aeh *schnell noch an den Haushaltsreinigern vorbei* gleich hab ichs..........Fleisch!
Und dann musste ich mich an eine Komolitonin erinnern, des Schlages Vegetarin Ich dachte um und es musste der leckere Lachs werden. Von jetzt an war alles ganz einfach, ich schmeckte den Dill schon in meiner Pfanne und dachte an die zart schmelzende Mozarella Unterlage. Gesagt, getan und noch nen Arthur Metz....................das hat gefetzt.

Points 89

Samstag, 15. Dezember 2001

fuer jeden was dabe(Samstag 15 12 2001)

fuer jeden was dabei

Den ganzen Tag nur ausruhen, kochen essen und im Bett rumliegen ist ne verdammt anstrengende Sache und bis wir unseren Arsch in Bewegung gesetzt hatten, war die Spannungskurve schon wieder am abflauen.
Der Tag, eigentlich der Sonntag, begann dann also um 01:00 in der Astrobar . Zum Fruehstueck gab es Long Island's, welche sogar von der Jule getrunken wurden und so langsam hatte man sich auch wieder was zu erzaehlen :-) Der 5te im Bunde zog davon und fuer uns sollte es erst noch so richtig los gehen.
Station Nummer 2, der Privatclub hiess uns sofort willkommen und breitete seine Tanzflaeche mit 6ties GangstaMucke und suessen Taenzerinnen vor uns aus. Man wie ich Musik mit Hueftschwung mag *schwelg*.........So gegen 5 verschlug es uns an die Bar und wir lieferten unseren Beitrag zur Voelkerverstaendigung ertrugen so manches in Knoblauch eingehuelltes lallige Wort und spielten das Lenkdiejungsabundholdirihretelefonnummer - Spiel. Unsere Jule, die wohl wusste das der Tag noch nicht vorbei war, hatte sich ein wenig auf der Bar ausgeruht und war nun wieder fit fuers Deli .
Die Feuerstelle knaeckerte, der Bass waberte und unsere Beine tanzten bis zur Extase. Als wir dann um halb 9 aus der alten muchigen Industriehalle herraus vor die Spree traten, war die Welt aufeinmal wieder so gross. "Surreal" ist wohl das richtige Wort und "Baecker" auch :-) Nach dem Fruehstuck brach die Nacht herrein und wir schlummerten suess weg.

Points 98

Dienstag, 11. Dezember 2001

Proggen Praesentieren und Anbagger(Dienstag 11 12 2001)

Proggen Praesentieren und Anbaggern

Mein xcms, ein Pilot eines Content-Managment-Systems auf der Basis von XML und XSL ist heute fertig geworden und stolz hab ich es dann auch gleich dem netten Herrn vom FG ivs praesentiert. Nach ein paar Abstimmungen bezueglich Fonts Farben und Layout stand das Handy nicht mehr still und es wurde die Stimmung des all14taeglichen Cocktailabend der Informatiker eingeleitet.
Ein kurzer Schwenk zum Kochbuch des Tages mit Putenbruststreifen in geschmolzenem Mozarella, einem feinem Salat und Gnochi's ala Pesto wird meinen Aufenthalt in Ulli's Kueche verraten. Gut gefuellt trafen wir dann noch ein paar Freunde und traten an. Das Spiel mit der for-Schleife ist bekannt und wurde heute nur durch 2 Dinge erweitert. Die Landschaftsplaner feierten mit uns und brachten DJ und ne Tanzflaeche, auf der es dann irgendwann doch noch abging, gleich mit. Der DJ war dann auch gleich das Objekt der Begierde des 2ten Dinges.
Nette Maedels, gutaussehend, nett und Freunde obendrein gierten nach seinem Mund und seinem Piercing, ja wollten ihn und es sofort verschlingen. Doch etwas stand dazwischen, trotz vielseitiger laengerer Erfahrung auf diesem Gebiet stellten sie fest das dieses Business bis jetzt nur einseitig mit ihnen betrieben wurde. Was sag ich, was mach ich, das waren dann ihre Fragen. Es war erheiternd, immer ein guter Startpunkt fuer aehnliche Gespraeche und drehte sich im Endeffekt sowieso nur um eins. Irgendwann, ich glaub ich fragte es sie dort auch schon, interressierte mich das Warum.
Klar es interessiert mich immer und leitete mich des spaeten morgens in eine sinnlose Warumhinterfragungsschleife :-)
Abschliessend, nach dem Handschlag mit oder ohne Bedeutung und dem letzten Spruch von Ulli wuerd ich sagen freuen wir uns auf Spiel, Spass, Spannung und was suesses :-)

Points 92

Samstag, 8. Dezember 2001

Mann sind die gross geworde(Samstag 8 12 2001)

Mann sind die gross geworden

Vor 5 Jahren oder so aehnlich, malerten wir noch gemeinsam den Keller fuer die Junge Gemeinde. Damals strich sie noch ganz unscheinbar ihre Bahnen, heute auf der letzten Party die uns noch blieb, betoerte sie die Gaeste dieser Geburtstagsparty.
Keine Ahnung wer Geburtstag hatte, aber derjenige muss ein Gruener gewesen sein, denn es gab Pfand auf jede Flasche. Ja sage und schreibe 2 leere reichten fuer eine volle :-)
Irgendwie hatte das mit den dicken Dingern schon am Freitag angefangen. Wie 2 Dirigenten, nur leicht und auch noch transparent bedeckt, huepften sie durchs Kiez und versuchten Oli&mich vom Worte&GintTonic abzulenken............Wie das halt so im Leben ist, die einen willste nicht und die anderen kriegste nich

Points 93

Freitag, 7. Dezember 2001

Freitag 7 12 2001

Das da vom Dienstag geht jetzt :-)
Ich geh auch, und zwar fuer dieses Wochenende nach Dessau Town.

Points 75

Dienstag, 4. Dezember 2001

In der Weinere(Dienstag 4 12 2001)

In der Weinerei

Wusstest du, dass ich schon so oft da war? Ich kann mich dort immer wieder entspannen, meine Augen schliessen und ein bisschen in die 20er abdriften.
Hinterher bin ich mit den beiden noch in der Weinerei gewesen. Eine alte mit Staub bedeckte Wohnung, von deren Waenden hunderte alter Weinflaschen in den gut gefuellten Raum reinragten. Das Publikum war sehr studentisch, doch den Berliner Flair konnte man nicht verkennen. Der Berliner Flair? Eine gute Frage warscheinlich ist es das, dass niemand aus Berlin kommt und trotzdem alle stolz darauf sind Berliner zu sein :-) Mal ehrlich, schonmal nen Waschechten Berliner getroffen?
Ich nutzte den Abend zum taenzeln und lernte viele Interessante Menschen kennen. Zum einen einen Pariser Musiker, dem ich ewig versuchte den GOAsound beizubringen doch irgendwie mochte er mich aufeinmal nicht mehr und ich zog mich freundlich aus der affaere. Naja man kanns nicht allen recht machen und zum Glueck stand daneben noch einer, der wohl ein ebenso loses Mundwerk wie ich hatte. Ihm gefiel mein Parfum nicht, ich hatte Bauchschmerzen seine Art zu ertragen, also genau die richtige Aufgabe Freunde fuer den Abend zu werden. Das alles klappte gut bis morgens um 5, denn dann spielten sie Kruder&Dorfmeister und mir war nach schlafen zumute.
Moment, hab ich nicht was vergessen, wir haben den ganzen Abend getrunken und nichts bezahlt? Das ist doch mal ein System, man trinkt den ganzen abend und hat spass, laesst die Geldboerse in der Hose und wenn man geht, dann spendet man einfach soviel, wie man denkt.

Points 91

Montag, 3. Dezember 2001

Wo ist denn nun der Sonntag geblieben(Montag 3 12 2001)

Wo ist denn nun der Sonntag geblieben?

Gleichzusetzen mit der Frage, wo ist der Montag?
Also irgendwie ist der abhanden gekommen, nachdem wir von 20 Uhr Abends bis morgens um 8 unsere Aufgaben loesten. Ja wir sind Studenten, und haben ab und zu mal das beduerfniss etwas fuer die Uni tun zu muessen. Doch das wir es immer uebertreiben muessen stand nicht im Immatrikulationsvertrag.
Nachdem ich dann noch durch die Stadt zog um die Aufgaben abzugeben, durchfloss mich eine gewisse Klarheit. War es Einbildung? Oder war ich zum ersten mal so richtig wach? Wenn ich jetzt noch denken koennte :-)
Ok genug des Jammerns, es ist 14 Uhr, draussen ists hell, ich muss ins Bett.

Points 80

Samstag, 1. Dezember 2001

Der Pandabaer tanzt Tranc(Samstag 1 12 2001)

Der Pandabaer tanzt Trance

Das war die Devise fuer die diesige Nacht. Ich hatte mich erfolgreich um das Wiedersehnstreffen gedrueckt und stand nun irgendwo in den Boegen des Bahnhofes Jannowitzbruecke. Zur Linken die Fliessende Spree und zur Rechten GOAwohlfuehlathmosphaere.

Points 82

Freitag, 30. November 2001

a week like ...(Freitag 30 11 2001)

a week like ....

Hmm, mich mag kein gesamtes Gefuehl der Woche ereilen, irgendwie kann ich doch sonst immer gut eine Stimmung erriechen. Diese Woche war aber irgendwie wie Plasma, sie war heiss und doch sehr wabrig.........
.........
Schaun wer doch mal was da so alles war, vielleicht wirds mir ja dann ein wenig klarer. Montag muss ich sagen, war noch am literarischten, denn mein Besuch in diesem alten Lokal befluegelte meine Gedanken. Um gleich bei den Gedanken zu bleiben, erinnere ich mich gerne an den Dienstagabend. Ein paar Freunde machen ab und zu nen Cocktailabend bei uns in der Uni, welcher dann bis tief in die Nacht in der studentisch verwalteteten Informatiker Bar stattfindet. Cocktails fuer 5 Mark.
for(int s = 19 uhr; s < 4 uhr; s++)
{
......QtKill[CutiKill]......WhiteRussian.....LongIslandIceTea......Beer......LongIslandIceTea......... und ein LemonBaby
}
//das doch mal ne Idee, ich programmiere mein Leben in mein Tagebuch :)

Gedanken.... genau da war ich..... irgendwie war der abend mal wieder sehr enhancend, was die Stimmung mit,ohne,neben,wegen Frauen angeht. Mit Bjoern, Broetchen, Milch und co redeten wir drueber, formten unsere Gedanken und kamen dann doch schnell wieder zu unseren wildesten Theorien ueber Evolution und seine Mitstreiter. Gegen 9 fielen wir dann ins Bett und ich sah schon den Mittwoch auf mich zukommen, ein Tag an dem ich krampfhaft versucht habe, den letzten Samstag irgendwie schriftlich zu machen. Doch er verschloss sich mir, ich fand kein Anfang, kaum die richtigen Worte und beendete meinen Versuch mit der Frage nach der Berechtigung dies zu tun. Moege man mir verzeihen.
Eine Schleimspur fuehrte am Donnerstag zu ungeahnten geistigen Erguessen. Vor langer Zeit einmal wollte ich meine Aufgaben fuer die Uni machen, hatte jedoch die Fragestellungen nicht mehr parat. In so einem Fall betrete ich dann meist die Homepage der Veranstaltung und drucke sie mir aus. Nicht in diesem Fall, dem vorherbestimmten Fall. http://ivs.tu-berlin.de war sehr lieblos zusammengezimmert und enthielt nicht meine gewuenschten Seiten. In einem Wahn von Eifrigkeit bot ich mich dem Professor an, die site auf Vordermann zu bringen. Mails gingen hin und her, bis wir uns eben diesen Donnerstag trafen. Wie nannte es Franky doch noch gleich? je mehr Leute vor einem rumsitzen, desto besser. Ich fuehle mich hinterher immer etwas komisch, aber Aufzutreten macht mir einen riesigen Spass. Irgendwann werde ich dieses Gefuehl ergruenden muessen, sei es nach dem erreichen meiner Ziele, oder nach dem hohen Fall ins bodenlose.

Morgen ist Wiedersehenstreffen in Dessau, die alten Lehrer, alten Klassen. Ich seh meine Freunde von damals ziemlich oft, ob in Dresden, Leipzig, Magdeburg, Berlin oder Partys. Irgendwie mag mir ein offizielles Treffen gerade nicht angenehm sein. Ja Ja jetzt hab ich mich erwischt, versuch ich doch zu rechtfertigen, dass ich da morgen eventuell nicht hinfahre? oder ist eine "Hey, wie gehts dir, was machst du ..." Umgehungshandlung?

Naja morgen werden wir mehr wissen

Points 69

Montag, 26. November 2001

not(Hermann(Montag 26 11 2001)

not(Hermann)

Vernuenftig sprach ich mir selber zu, wie einem geaengstigten Kind, aber das Kind hoerte nicht, es lief davon, es wollte leben. Zuckend riss es mich weiter durch die Stadt, in weiten Bogen umkreiste ich meine Wohnung, stets Heimkehr im Sinn, stets sie verzoegernd. Da und dort blieb ich in einer Kneipe haengen, einen Becher lang, zwei Becher lang, dann jagte es mich weiter, im weiten Kreise um das Ziel, um das Rasiermesser, um den Tod herum. Todmuede sass ich zuweilen auf einer Bank, auf einem Brunnenrand, auf einem Prellstein, hoerte mein Herz klopfen, wischte mir den Schweiss von der Stirn, lief wieder weiter, voll toedlicher Angst, voll flackernder Sehnsucht nach Leben.
So zog es mich, spaet in der Nacht, in einer entlegenen und mir wenig bekannten Vorstadt, in ein Wirtshaus hinein.
Ich ersetze den "Tod" Hermann's immer so gerne mit Leben und fuehle mich wohl, denn dieses Wirtshaus welches, begegnete mir wie in einem temporaeren Loch, denn von den Waenden broeckelten die Anstriche und Aufschriften der letzten 100 Jahre. Die Musik war bis auf das einwirken einer russischen 2Mann Combo rein in Klaviertoenen gehalten und die Kerzen auf meinen und den Nachbartischen verbanden mich fuer einige Augenblicke miteinander............
Die Pfeife im Mund und mit langem Weis(s)en Rauschebart gab der Professor seine Meinung ueber die Doktorarbeit seines etudanten bekannt. Ein polnischer Zeitungsartikel aus dem Jahre 1919 war die Grundlage fuer eine europaische Betrachtung der damaligen Lage.............
Die Vibrations schienen zu stimmen in diesem Raum. Ich nahm einen kraeftigen Schluck Rioja, lauschte dem Rauschen der spanischen Kueste, gedachte meines Bruders auf der anderen Seite, pellte meine Kartoffel und beschmierte sie mit Quark und Leinenoel. Doch GSM-Wellen machen kein Halt vor temporaeren Gemuetlichkeiten und forderten mich auf, mich zur naechsten zu begeben.
Meine Kollegen warteten mit einem "Lachen" als Klavierton und mit Karten anstelle der 100jaehrigen Anstriche.
In diesem Sinne:
Rostig wird des Guten Schiene,
wenns Rad nicht drueber laeuft,
finster wird des Mannes Miene,
..........(euer Senf)........


Points 88

Freitag, 23. November 2001

L.E. hinterm Hugge(Freitag 23 11 2001)

L.E. hinterm Huggel

Um 8te am naechsten Morgen aufzustehen war mir dann wohl doch zu frueh, ich sprang nach getaner Arbeit gleich in den ICE zu Naddl nach Leipzig und informierte den Frühaufsteher des naechsten Morgens.(Das da was schief ging, wird sich morgen auswirken)
Hermann Hesse trieb seinen Steppenwolf hin und her durch die Wagons und nur ich konnte ihm dabei zusehen, wie er vom Elend geritten wurde.
Natuerlich war es dumm von ihm gewesen, den guten Leuten ihren Salonschmuck zu bespucken, es war dumm und unnoetig, aber er konnte und konnte nun einmal nicht anders, er konnte dies zahme, verlogene, artige Leben nicht mehr ertragen" Ein Ausweg erreichten wir im Bahnhof der Bahnhoefe, ich schlug ihn zu und begann mit Leipzig.
Frueher einmal, ich war noch jung, da besuchte ich den Sachsenstaat in klassenfahrtsathmosphaere und wir lachten ueber den nicht sichtbaren Mond und seine Sterne. Heute, eine Weltz spaeter, traf ich den Mond und sein Gefolge, doch es fehlte uns der Wein in Flaschen, bzw. die nicht strafbare Moeglichkeit ihn nach 9 Uhr zu erwerben. Nichts ist unmoeglich und wir kamen klimpernd in die medizinische Runde unserer Gastgeberin. Einen Geburtstag gab es zu feiern und Oli, Patrick´, Naddl und icht tauchten ein in Gespraeche, Gelaechter und Getraenke und machten die Party erst so richtig nett :-)
Die Beglueckung der Sinne wollte kein Ende nehmen, ja Sie wurde immer aesthetischer, denn 3 Junge Maenner frierten bei 3 Grad in Unterhose im Hausflur und rauchten. Jaja diese Nichtraucher :-)

Und morgen gehts dann erst richtig los, mit dem verspaetetem SMS, den 3 Schritten in die entgegengesetzte Richtung und einer trashy, freaky, rousy, crowdy Party. Also wir sehen uns hier wieder in 2 Stunden auf der Couch, OK?

Points 92

Donnerstag, 22. November 2001

Grosse Weltpolitik am P(Donnerstag 22 11 2001)

Grosse Weltpolitik am PC

Vor 10 Jahren kam ein PC-Spiel mit dem Namen Civilization auf den Markt, heute nun gibt es den 3ten Teil dieses Strategiespieles und er fesselt mich noch genau wie damals.
Ich war heute, als Russe :-), auf einem Kontinent zwischen den expansionistischen Chinesen im Norden und den Industriegrossmaechten Deutschland und Amerika im Sueden eingeklemmt. Mit meinen Freunden den Chinesen hatte ich keine Probleme, wir tauschten wissenschaftliche Errungenschaften aus und ich schmierte Mao Zucker um den Mund. Die netten Deutschen, in Vertretung von Fuerst Bismarck waren mir auch ganz sympathisch.
Es bleibt noch einer Uebrig, olle Abe Lincoln und seine Amis, sie hatten nichts anderes zu tun, als sich in meine Sachen einzumischen. Dem noch nicht genug, Abe fragte einfach ob ich nicht Gold fuer ihn habe.......hmmm..... Naja netter versuch dacht ich mir und lehnte seine Forderung freundlich ab.
Oh Oh, das haett ich nicht tun sollen, denn er erklaerte mir und meiner friedvollen Zivilisation den Krieg. Ich verlor eine Einheit nach der anderen und als dann eine meiner Staedte (mit Namens Kabul :-) zur McDonalds Geisel wurde, packte mich die Wut. ich reiste 100 Jahre in die Vergangenheit (abgespeichert und geladen) und versuchte alles Richtig zu machen. Schon bald musste ich jedoch mit bedauern feststellen, dass unser lieber Ammi Krieg als Konzept der Expansion benutzt und sich nicht an Verhandlungen haelt.

Ich speicherte immer wieder ab, verteidigte meine Stellungen und schmiss auch meine Kriegsmaschinerie an. Natuerlich nicht mit dem Hintergedanken meinen pseudoFreund Abe zu vernichten, ich wollte ihm einfach nur die Sinnlosigkeit seiner Angriffe vorfuehren. Ich traf mich immer wieder zu Verhandlungen mit ihm, doch er wollte unverschaemt viel Geld und Güter fuer den Frieden haben. 200 Jahre vergingen, ich entwickelte eine Guerillataktik von den Bergen aus und legte jede seiner Einheiten aufs Kreuz. Langsam fing er an seine Forderungen zu minimieren doch wehe dem ich bot ihm ein Frieden gegen Frieden Vertrag an, dann erhoehte er beim naechsten mal seine Forderungen. Kraenke niemals einen Ammi in seiner Ehre :-)

Weitere 100 Jahre vergingen und amerikanisches Blut floss noch und noecher, bis er einen bedingungslosen Frieden beider Seiten akzeptierte.

Es war zwar nur ein Spiel, aber man merkt doch wie nah der PC an der Realitaet dran ist, nur dass es leider andersrum laeuft :-(

Points 68

Mittwoch, 21. November 2001

Durchmarsch(Mittwoch 21 11 2001)

Durchmarsch,

War wohl jenes Wort, welche ausgeschrien mir heute am meisten zusetzte.
Jupps richtig gehoert, es war ein netter Zockerabend mit den Jungs. Die Linde, ein Dauerbrenner bei den Jungs (seit 1982 Stammgaeste :-) bot uns den Unterschlupf, fuer Beleidigungen und Beleidigte, Grand's, Bockrunden und Ramsch. Alles in allem ein gelungener Abend mit nur 2 verlorenen Biersen.

So halb 4 isses und das Bild sagt doch alles :-)


Points 74

Dienstag, 20. November 2001

Auf einem Auge blind(Dienstag 20 11 2001)

Auf einem Auge blind,

Nachdem gestern der Tag nach meinem TaBuEintrag in der Nacht erst so richtig anfing, blieb heute wenig Zeit fuer Arbeit oder Uni. Die Zeit die mir blieb verbrachte ich im Bett, welches mir viele Traeume bescherte.
Ich baute akribisch einen Staudamm in einem Auto, und verbrachte stundenlang in einem kleinem Hausboot, welches in einem Garten lag. Komischerweise hatte ich erweiterten Zugang zu den Ereignissen am Freitag, welche ich in die Umgebung des Bootes adaptierte...........Mann Mann Mann, da muss was passieren, sonst geistert sie weiter in meinem Kopf herum.

Warum auf einem Auge blind? Ja das wuerd ich auch gern wissen, denn als ich zum ersten mal heute vor der Kiste sass, verabschiedete sich (nicht zum ersten Mal) mein rechtes Auge. Es bleibt starr, die Pupillen sind gross und ich sehe einen verdammten Farbschleier durch das Auge. Sonst passiert mir sowas nur in erheblichen Stresssituationen, doch ich war war frei von allem............
Nach ein paar Minuten geschlossenen Augen ist dann alles wieder wie vorher. Ich werd das mal beobachten und keine Sorge, ich geh zum Arzt, wenn es nochmal passiert.

P.S. Sorry Okko, aber es ist uns echt zu mathematisch

Points 78

Montag, 19. November 2001

19.11.206(Montag 19 11 2001)

19.11.2060

Die Luft ist definitiv anders, Staub wirbelt auf bei jeder Bewegung und die leicht rötliche Sonne ist fast nur noch an den Strahlen in dieser schmutzigen Sosse erkennbar. Ein paar Gestalten huschen vorbei, *zwusch*, und erreichen gehetzt einen grossen Komplex aus Glas und Kunststoff. Noch einmal schauen sie ueber ihre Schultern.....Mein Atem wird langsamer...ich stell mir vor ich waer nicht da......*luftanhalt*..........

Puhh sie haben mich nicht bemerkt. Ich greife in meine Hose und ziehe lange blonde Haare aus ihr hervor, verdammt ich bin im falschen Film. Ein weiteres mal greife ich hinein und erhalte diesmal ein rundes Display, gespickt mit Knöpfen, die unbedingt gedrueckt werden möchten. Mich jiepert es danach meine Finger auf sie zu legen, doch meine altherbekannte Zeitverzoegerung bei einfachen Wahlen hindert mich es zu schaffen, bevor ich meine Beine in Bewegung setze um zum verdammten Kubus zu rennen.


LAUF!!!!!!!! verdammt Lauf Lischke
Ich werde schneller und schneller, die Welt um mich herum geraet aus dem Vorbeistroemenden hinein in einen Strudel....... Angst? Nein die habe ich nicht, ich weiss was kommt, ihr nicht.

Es ist der eine Knopf, der mich weiterbringt denn auf ihm ist eine Pyramide verzeichnet. Aus dem Bauch heraus assoziere ich sie mit der Umkehrung eines Strudels und schon bevor ich ihn gedrueckt habe gibt es diesen riesen grünen "Blubb" und ich schlage mit dem Kopf gegen einer der verdammten Türen.
Eine grosse Macht scheint in diesem verdammten Ding zu sein, es wabert und lodert in ihm so sehr, dass ich weiss, hier bin ich richtig.

Ich habe meine Mission und ich werde sie hier und jetzt erfuellen. Weitere Knöpfe, blitzschnelle Bewegungen und ich bin drin. Die Hoehle der Macht des Einzelnen umgibt mich und mir wird schlecht denke ich zurueck, als alles begann. Ich werde gelockt, fast verfuehrt, doch einmal im meinem Leben kann ich wiederstehen, ich ergreife die unverschaemte Macht des kleinen Mannes, hechte in die Mitte des Raumes und zerstoere die Zukunft.

Points 71

Sonntag, 18. November 2001

Es muss sein(Sonntag 18 11 2001)

Es muss sein,

13 Monate habe ich es nicht fuer nötig gehalten mich mir selbst zu beschreiben. Viel ist passiert doch ich hoffe darauf in Zukunft zurueckzukommen.
Die Zweite Staffel meines Lebens beginnt schon fast im Zeitalter meiner jungen Professionalitaet.
Gerade kommt mir nochmal der Gedanke von oben, was hatte ich als Ausgleich in der Zeit meiner Tagebuechlichen Abstinenz?............Ich glaub es waren die tiefen, heiteren, spannenden und erleuchtenden Gespraeche mit Bjoern.


Heute erlebte ich viele Momente des einfachen Freudensausbruch, gezeigt durch ein grundloses Laecheln meines Gesichtes....... was bewegte Mich dazu, waerend ich toter Mann im Wellenbecken spielte dies zu tun?
Im Becken war es etwas materialistisches, ich sah das logo vodafones ueber einen Spiegel von der Strassenwerbung, es blitzte kurz, und ich hatte das aktuelle Projekt mit denen im Kopf, welch Runde Sache. Das Zweite war die gesamte Situation auf und nach Steves Party am Freitag. Ich schlief lang und brach mit Auflaufform und Zutaten auf Richtung dem all2monatigen Kochabend mit Ulli. Es ist schoen anzusehen, welch nette Freundschaft aus der Bekanntheit und Partyverbundenheit zu ihr enstanden ist. Der Ofen oeffnete sich und uns erreichte der Dunst von Kartoffelecken mit gefuellter Aubergine und Kaesesauce.
Noch ein video auf die alten Zeiten und schon standen wir am Geburtstagsgeschenke Counter, der Wein&Alkoholhandlung. Flaeschen hier, Flaeschen da, eine fuer die Fahrt und los.............>>>die Musik geht an, die Spannung steigt----->>>> Die Wohnung war gross, ja um nich zu sagen schnieke, ein Raum, ein Tisch, ein Raum, eine Couch, ein Raum ein Schrank........... nette Komolitonen betraten die Buehne,, nach 3 Jahren kannten wir uns jetzt alle schon so gut,, wir tranken und erinnerten uns an alte Partys....."warst du auf der Party?".
Ich bewunderte Ulli, wie offen sie auf diese Party mit fast wildfremden Menschen gekommen ist. Ich fuehlte mich nett unterhalten und uebermittelte dieses Gefuehl auch den anderen. Hatte ich diesmal meine Freundin zu Hause gelassen?, ich errinerte mich an an ein SMS und war mir sicher, du bist hier heute ganz solo.
Auf einmal betrat der Urheber der Nachricht die Küche und es knisterte bei allen, ich habe keine Ahnung was diese Frau unter einer Horde Männer so knistrig macht, sie tut es einfach. Die Runde ging rum und meine Wangen bekamen eine seichten roten Kussmundigen Schleier aus Lippenstift. Ich hatte das Gefuehl, dass ihre Brauen heute hart gezogen waren, ja es strahlte etwas aus, auf das ich mir gern was reimen moechte.
Die Party fing sich an zu drehen, Minuten, ob waren es stunden, egal.....ich muss wohl einen Tropfen Wein auf ihrer Schulter vergossen haben, der nicht von selber trocknen wollte. Doch meine Zunge machte alles nur noch schlimmer......biss sie? biss ich? no plan......Es machte einen Heidenspass und Andi musste mir dann auch noch total die Gehirnwindungen verdrehen. Wir landeten später auf einem Stuhl, nich das es mir unbehagte, doch im nachhienein frage ich mich, warum vor dieser Audience, all den Komolitonen? Gehört das wirklich zu einer Party dazu? Und warum ist der Lischie so suess, das er unten auf dem Stuhl sitzt?
Entspannter wurde es dann bei Alex, zu dem wir allemann in den Morgenstunden wechselten. Gespraeche machten die Runde und ich hatte das Gefuehl, man versteht sich. . . . Der Morgen ging zu Ende, ein Taxi meiner Lieblingsbauart (alter E-Benz mit runden Vorderlampen) . . brachte uns nach Friedrichshain, Sie ins Bett zu ihrem Freund und mich traf der Schlag, als ich nach einer Stunde Schlaf zu Bjoerns Umzug geweckt wurde...................:-)


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